Skandalöse Enthüllungen
Wußten Sie schon, daß ... ?

Die Wappenkrise

TeletubbywappenIm Sommer 1999 kamen mehr oder minder schlaue Köpfe auf die Idee, das TeBe-Wappen zu modernisieren. Nach einigem Hin und Her präsentierte man uns ein speckiges, fettes Federvieh als Borussenadler, das frappierende Ähnlichkeit mit dem 1-DM-Teil besaß. Selbstverständlich regte sich umgehend Widerspruch.
In einem verzweifelten Versuch, das Schlimmste abzuwenden, entwickelten die Mitglieder nebenstehenden Vorschlag. Doch auch diese Variante erwies sich als nicht kompromißfähig: Diesmal legten Vorstand und Aufsichtsrat ihr Veto ein.
Mittlerweile wurde eine für alle erträgliche Lösung gefunden. Der gewohnte Adler blieb, dafür wurde der Schriftzug im Wappen verändert: Aus 'Berliner Tennis Club Borussia' wurde 'Tennis Borussia Berlin'. Wozu das gut sein soll, weiß wahrscheinlich kein Mensch, aber wenn den Herren Vorstandsmitgliedern keine sinnvollere Beschäftigung einfällt - bittesehr!
Auf eine Abbildung des neuen Wappens haben wir an dieser Stelle verzichtet. Wer sich dafür interessiert, kann ja TeBe-Mitglied werden und das Werk auf seiner Mitgliedskarte bewundern. Die Bearbeitung der Anträge dauert inzwischen nur noch wenige Jahre!


Die Tücken des Marketing

Schokojan

Bilder von Nationalspielern in Hanuta-Päckchen. Vereinswappen auf Cola-Dosen. Bayernspieler in Deckeln von Nutella-Gläsern... Immer mehr Unternehmen versuchen durch diese und ähnliche Werbemaßnahmen, eine Assoziation ihrer ungesunden Produkte mit Sport(lern) und Gesundheit zu wecken. Auch der Marke 'kinder-Schokolade' sollte einst auf diese Weise ein neues Image verpaßt werden. 1998 entschloß man sich zu einer Zusammenarbeit mit Tennis Borussia, das zu dieser Zeit in harten Verhandlungen mit dem Konkurrenzprodukt 'Lila Pause' steckte. Alle TeBe-Spieler sollten wechselweise auf der Verpackung abgebildet werden. Leider boykottierten die Spieler den Fototermin für diese PR-Aktion, weil ihnen ihre finanzielle Beteiligung zu gering erschien. Lediglich Manager Jan Schindelmeiser ließ sich ablichten und grinste fortan den Kunden in Supermärkten und Tankstellen entgegen. Pech: Schindelmeisers frappierende Ähnlichkeit mit dem früheren 'kinder-Schokolade'-Kind führte dazu, daß die Aktion gänzlich unbemerkt blieb und wirkungslos verpuffte. Schon im Februar 1999 wurde der Vertrag zwischen den ungleichen Partnern in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.


Sind Sie ein scharfer Beobachter?

Finden Sie die acht Unterschiede zwischen den beiden Abbildungen!

Original und Fälschung


Letzte Änderung: 11.10.00
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