Mommsenstadion

      Anfahrt

Im Umkreis des Stadions gibt es nur eine sehr limitierte Anzahl von Parkplätzen. Diese reicht bei durchschnittlichem Zuschauerandrang in der Oberliga aber locker aus.
Dennoch ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ratsam. Hier empfiehlt sich zuallererst die S-Bahn Linie S75, Bahnhof Messe Süd (Eichkamp). Auf der nebenstehenden Grafik ist dieser Bahnhof mit der (1) gekennzeichnet. Busfahrer nehmen die Linie 219 bis Waldschulallee.
Wer die U-Bahn vorzieht, fahre mit der U2 bis Kaiserdamm. Von dort ist es allerdings ein ca. zwanzigminütiger Fußweg am Busbahnhof, dem Funkturm und dem ICC vorbei, dann Richtung Deutschlandhalle. Letztere hat auf meiner kleinen Karte die Nummer (2).
Die Eintrittskarten für TeBe-Heimspiele gelten drei Stunden vor und nach dem Spiel als BVG-Fahrausweis, also für Bus, S-Bahn und U-Bahn.

Autofahrende Besucher von Außerhalb kommen am besten über die AVUS, den Zubringer vom Berliner Ring (Ausfahrt Berlin-Zentrum). Die AVUS verlasse man in Richtung Charlottenburg/ICC (nicht versehentlich auf die Stadtautobahn Richtung Wedding fahren!). An der ersten Ampel nach dem Autobahnende biege man links ab, und schon befindet man sich auf dem Messedamm. Wenn rechts die Deutschlandhalle (2) auftaucht, erkennt man dahinter bereits die Flutlichtmasten des Mommsenstadions.
Besucher aus dem näheren westlichen oder nördlichen Umland kommen möglicherweise über die Heerstraße. Hier biege man, wie auf der Karte ersichtlich, am S-Bahnhof Heerstraße in die Jaffeestraße ein.
Die letzte Möglichkeit der Anfahrt bietet die Stadtautobahn. Hier bediene man sich der Ausfahrt Messegelände/ICC und orientiere sich an den erwähnten Straßennamen.


      vor dem Stadion

Gästefans betreten das Stadion am besten über den Eingang Waldschulallee. Heimfans und neutrale Besucher können die Kassen vor der Tribüne oder an der Harbigstraße benutzen. Bei 'normalen' Spielen sind derzeit nur die Hauptkassen an der Waldschulallee geöffnet.
Die Ordnungskräfte sind übrigens sehr aufmerksam und resolut. Besucher mit rechtsradikalen Symbolen an der Kleidung haben keine Chance. Wer in Schuhen mit Stahlkappen kommt, wird ebenfalls abgewiesen. Deshalb gibt es immer wieder Ärger, und darum sei darauf hingewiesen, daß dies keine 'Marotte' von TeBe ist, sondern eine polizeiliche Auflage, die für alle Berliner Stadien gilt. Ansonsten gilt das Übliche: Flaschen, Thermoskannen, große Fahnen und alle anderen Gegenstände, die möglicherweise als Schlagwaffe dienen könnten, sind verboten.

Tribünenkarten kosten in der Saison 2004/05 für Vollzahler 8 EUR, Stehplätze 4 EUR. Jugendliche bis 16 Jahre haben bei TeBe freien Eintritt!


      im Stadion

Seit einigen Jahren besitzt das Mommsenstadion einen umzäunten Gästeblock, der von seiner Größe her in den meisten Fällen mehr als ausreichend Platz für Schlachtenbummler bietet, nämlich ziemlich exakt ein Viertel der Stehplatzkapazität. Die TeBe-Fans versammeln sich auf der Gegengeraden, von der Tribüne aus gesehen auf der linken Seite. Einige stehen auch noch - wie früher allgemein üblich - rechts vor der Tribüne.

Das Mommsenstadion besitzt eine ausreichende Kapazität von ca. 12.000 bis 15.000 Plätzen. Davon sind 1.800 überdachte Sitzplätze (Tribüne), der Rest Stehplätze. Die Sicht ist von allen Plätzen relativ gut, obwohl die Entfernung zum Spielfeld durch die Aschenbahn ziemlich groß ist. Einziger Wermutstropfen sind die klobigen Lautsprecherboxen. Man muß schon ein wenig aufpassen, daß sie einem nicht die Sicht auf eines der Tore versperren.

Die gastronomische Versorgung hat sich in den letzten Jahren extrem verbessert. Bratwürste und Buletten sind wirklich empfehlenswert und ihren Preis (endlich) auch wert. In der Oberliga darf das Bier natürlich auch den außerhalb von Fußballstadien üblichen Alkoholgehalt haben.
Toiletten befinden sich in der Kurve links von der Tribüne. Im Gästebereich sind die WCs ausgeschildert. Diese sollten auch benutzt werden. Wer sich in der freien Natur erleichtert, wird mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Stadion geworfen. Gästefans haben dafür in der Regel wenig Verständnis, sollten es aber trotzdem nicht darauf ankommen lassen.
Fanartikel in allen Varianten werden direkt vor der Tribüne verkauft, die Programmheftverkäufer sind in großer Zahl unterwegs und nur schwer zu übersehen. Andys Fanartikelshop befindet sich im Tribünengebäude und hat an Spieltagen natürlich geöffnet. Der Zugang ist ausgeschildert.


      Wissenswertes

Dem historisch interessierten Fan sei in kurzen Worten die Geschichte des Stadions vermittelt. Am 17. August 1930 weihte der SC Charlottenburg einen neuen Sportplatz ein, der - so steht es in den SCC-Annalen - 'sein Entstehen dem verunglückten Projekt eines riesigen Messegeländes verdankt'.
Obwohl der SCC auf diese Weise relativ preiswert an das Gelände gekommen war, hatte man sich doch mit dem Stadionbau finanziell übernommen. Man war gezwungen, das Tribünengebäude ab 1934 an das Mommsen-Gymnasium zu vermieten. Sehr schnell verschwand dann auch der Name des Clubs von der Straßenfront der Tribüne, kurze Zeit später erhielt die Anlage ihren bis heute gültigen Namen vom Sportamt.
Anläßlich der Olympischen Spiele 1936 wurde das Stadion dann weiter ausgebaut. Seitdem hat sich nicht besonders viel verändert, zumal das 'Mommse' seit Jahren unter Denkmalschutz steht und dadurch in Sachen Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen nicht viel zu wollen ist.
Tennis Borussia zog hier nach dem zweiten Weltkrieg ein. Das in öffentlichem Besitz befindliche 'Mommse' teilt man sich mit dem SC Charlottenburg.
Seit einiger Zeit verfügt das Stadion über eine Anzeigetafel.

Die Anzeigetafel wurde beim Spiel der TeBe-Amateure gegen den BFC Dynamo (99/00) eingeweiht. Endstand 7:3.

Letzte Änderung: 13.08.2002